NATUR

Pur. Oder mit allem.

Im Licht zwischen den Blättern, im Duft nach Regen, im Werden und Vergehen – die Natur zeigt sich auf vielerlei Weise. Sie ist einfach da. Sie hat Kraft. Und wir alle sind ein Teil davon.

Lausche auf das Rascheln im Unterholz, den Ruf eines Vogels am Morgen. Oder schau in die Sterne, wenn der Himmel weit wird und still. Ein Moment draußen genügt, um dich zu erinnern.

Die Natur hat Kraft –
wir alle sind ein Teil davon

Im Licht zwischen den Blättern, im Duft nach Regen, im Werden und Vergehen – die Natur zeigt sich auf vielerlei Weise.
Sie ist einfach da.

Lausche auf das Rascheln im Unterholz, den Ruf eines Vogels am Morgen. Oder schau in die Sterne, wenn der Himmel weit wird und still. Ein Moment draußen genügt, um dich zu erinnern.

Unsere Quelle

Die Natur ist eine Quelle der Lebensenergie. Über Millionen von Jahren hat sie bewiesen: Sie kann auch ohne uns. Umgekehrt gilt das nicht. Wir benötigen alle ihre Elemente – Feuer, Erde, Luft und Wasser – als Grundlage für ein gutes Leben. Wir teilen sie mit den Pflanzen, den Tieren – und miteinander. Mich inspiriert die Natur nicht nur zum Träumen, Schreiben und Zeichnen, sondern auch beim Fotografieren. Oft sind es die kleinen Momente, eine besondere Lichtstimmung oder ein Schmetterling, die ich mit der Kamera einfange.

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Kräuter, Blumen und Bäume

Kräuter sind ein Geschenk für die Gesundheit. Melisse beruhigt, wenn der Tag zu viel war. Ringelblume legt sich sanft auf gereizte Haut. Und Salbei – er ist wie eine frische Brise in einem zu vollen Raum. Er klärt, ordnet und schafft wieder Weite.

Blumen bringen Schönheit in die Welt. Sie tun unserer Seele gut. Es gibt sie zu jeder Jahreszeit. Von zartgelben Schlüsselblumen im Frühling, umgeben vom ersten Summen, über prächtige Rosen im Sommer bis hin zu den hellrosa Herbstanemonen. Und erst die ausdauernden Gänseblümchen, die selbst im Winter bleiben. Auf mich wirken sie, als hätten sie ein fröhliches Gemüt.

Zu meinen Lieblingsbäumen zählt die Mozarteiche im Chiemgau, genauso die riesige Kiefer in unserem Garten. Im Wind rauscht sie wie ein ganzer Wald. Manchmal wird sie zum Treffpunkt der Stare. Dann unsere junge Eberesche. Den Germanen galt sie als Kraftbaum. Noch ist sie klein – aber sie hat Zeit.

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Sand und Steine

Weiß, Grau, Creme, Sandgelb, Hellbraun, Orange: Sand hat viele Farben. Und Formen. Dünen sehen von oben oft genauso aus wie die Sandstruktur aus der Nähe. Wie im Großen, so im Kleinen.

Manchen Steinen wird eine besondere Wirkung zugeschrieben, andere sind wegen ihres Wertes gefragt. Oft ziehen mich auch die einfachen Feldsteine an – wegen ihrer Maserung, ihrer Form oder ihrer Farbe. Oder einfach, weil sie da sind.

Eine Idee aus einem meiner neuen Bücher:
„Suche dir einen Stein, der gut in deiner Hand liegt. Kantig oder glatt oder knubbelig – egal. Spüre einfach seine Schwere, seine Form. Erkläre ihn zu deinem Mut-Stein. Wenn du ihn brauchst, nimm ihn in die Hand. Drück ihn fest. Er weiß Bescheid. Auf seine Weise teilt er dir mit: Ich bin da. Vielleicht findet er einen Platz in deiner Hosentasche, auf deinem Nachttisch – oder eines Tages wieder in der Natur. Bis dahin schenkt er dir Mut – und einen festen Punkt, wenn alles wackelt.“

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Die große Weite

In weiten Landschaften relativiert sich vieles fast von selbst. Auf dem Meer, in der Wüste, in den Bergen. Oder auf einer endlos scheinenden Ebene. In solche Landschaften einzutauchen, ist wie eine Meditation.
Manchmal begleitet vom Kreisen eines Vogels, vom fernen Ruf, vom leisen Leben am Rand des Blickfelds.

Das Ego wird kleiner. Und die Seele weiter.

Manche Bücher begleiten uns lange. Andere kommen genau im richtigen Moment. Dann gehen sie wieder. Oft ist es nur ein Satz, der bleibt – aber der zählt.

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Nicht alles braucht eine große Lösung. Manches beginnt mit einem Gedanken. Oder mit einem Gefühl. Und einem neuen Blick auf das, was schon da ist.

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Draußen sein verändert etwas. In der Natur finden wir vieles, was wir für ein gutes Leben brauchen. Vielleicht ist es genau das, in diesem Moment, was dir guttut.

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Räume wirken. Die äußere und die innere Welt beeinflussen sich gegenseitig. Eine kleine Veränderung kann reichen, damit sie sich wieder stimmig anfühlen.

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